Ausflug vom 23. Juni 2019 zur Grimsel

23 Jun

Ausflug vom 23. Juni 2019 zur Grimsel

Kurz vor Mittag trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Frische am Brätliplatz bei der Räterichsbodenseestaumauer auf fast 1800 Meter über Meer. Dort war dank Stefan und seine Helfer bereits ein Feuer inkl. Glut im Gange:

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Die Wartezeit während dem Grillieren verging im Fluge…

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… und bald begann der Gaumenschmaus:

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Anschliessend konnten wir unsere Werkführung der KWO beginnen. Nach gründlicher Informationen durch den aufgebotenen Besucherführer fuhren wir im unterirdischen Zugangsstollen unter dem Stausee durch und kamen zum Kraftwerk Grimsel2.

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In dieser Kaverne arbeiteten die vier Maschinengruppen gerade im Pumpbetrieb, das heisst der Generator arbeitet im Antriebsmodus, konsumiert Strom und treibt die Pumpturbine an. Mit recht viel Lärm wird dabei eine grosse Menge Wasser in den oberen Speichersee gefördert. Sobald ein Bedarf für Leistungsproduktion entsteht, wird dasselbe Wasser wieder in den unteren See „turbiniert“, das heisst es treibt die auf der anderen Maschinenseite angebrachte Turbine an und der mittig angeordnete Generator produziert (statt konsumiert) nun Elektrizität.

Die Bedienung dieses Werkes erfolgt über eine Fernsteuerung  von der Zentrale aus, diese ist rund um die Uhr mit zwei Mitarbeiter besetzt.

Zum Grössenvergleich: Die Instruktionstafel ist am gelben Generator angebracht, im Hintergrund ist das Spiralrohr der Pumpe ausschnittsweise zu sehen:

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Auf der Rückfahrt durften wir die Kristallkluft besuchen. Meine Fotos werden dieser Schönheit nicht gerecht, viel besser im Internet zu geniessen, z.B. unter http://www.kristalle.ch/strahlen/Geschuetzte_Kluft_Gerstenegg.asp

Ein Teil unserer Gruppe wollte anschliessend auch das feuchte Innere der Staumauer des Räterich Staumauer erkunden. Das führte uns in der „Tobleronestruktur“ über etliche Treppen und Tunnels bis hinunter zur Kammer des Grundablasses mit dem hydraulisch angetriebenen Schiebers (blau im Hintergrund erkennbar). Im Herbst erfolgt jeweils der Grundablass des ganzen Sees, damit die Sedimente herausgespült werden:

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Im Schlusswort betonte der Führer, dass die Entscheidungen für die jeweiligen Ausbau- und Modernisierungsetappen angesichts der grossen Realisierungszeiten sorgfältig und vorausschauend getroffen werden müssen. Eine Verschiebung auf später kann ernsthafte Folgen für die Versorgung haben.

Besten Dank an die Vereinsorganisatoren für diesen interessanten Anlass.

Markus Näf

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