Ausflug vom 16. Juni 2013 zu den Tropfsteinhöhlen von Réclère

27 Okt

Der 16. Juni 2013 stand im Zeichen unseres Frühsommerausfluges. Katri und Markus Näf haben dafür die Besichtigung der Tropfsteinhöhlen von Réclère im „Pruntruter-Zipfel“ vorgeschlagen und den Ausflug auch gleich sorgfältig rekognosziert und geplant. Bei schönem Wetter und schon fast sommerlichen Temperaturen trafen sich 24 Mitglieder und Freunde vor dem Eingang der Tropfsteinhöhlen, wo wir gespannt waren darauf, wie sich der Untergrund präsentieren würde.

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Enttäuscht wurde niemand: Die Führung durch die etwa 7 Grad kühle, geräumige Höhle hielt manche Stalaktiten und Stalagmiten (die Bezeichnungen für die Tropfsteine je nach Wachstumsrichtung lassen sich bekanntlich mit dem französischen Satz „les stalactites tombent – les stalagmites montent“ leicht merken) zur Bewunderung bereit. Auf dem etwa 1.5 km langen Rundgang, für den wir etwa eine Stunde benötigten, bekamen wir einen Eindruck davon, was in den letzten zehntausenden von Jahren im Untergrund ungestört gewachsen ist (nun ja: ganz ungestört war es nicht, hat die Höhle doch eine Öffnung gegen oben, durch welche in früheren Generationen Abfall hineingeworfen wurde, bevor bekannt war, was sich in diesem „Loch“ wirklich befindet). Im Jahre 1886 entdeckt, ist die Höhle bereits seit 1890 für die Öffentlichkeit zugänglich und ist einen Besuch wirklich wert!

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Wieder an der Sonne angelangt, haben wir es uns beim Picknickplatz gleich bei der Höhle gemütlich gemacht – dank Raymond Wu, der uns die Tische frei gehalten hat, haben wir genügend Platz gehabt, um uns am mitgebrachten Essen gütlich zu tun – auch am Grill gab es nach kurzer Wartezeit für jeden ein Plätzchen für sein Fleisch oder Gemüse.

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Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer liessen es sich nicht nehmen, auch noch gleich den Préhisto-Parc mit seinen Dinosaurier-Nachbildungen zu besuchen und sich so nochmals in die Vergangenheit zurückversetzt zu fühlen. – Andere unternahmen als Verdauungsspaziergang einen kurzen Ausflug zur nur wenige Meter entfernten Landesgrenze oder gar etwas darüber hinaus.

Kurz nach 16.00 Uhr fuhr das letzte Postauto Richtung Porrentruy – damit war es mindestens für diejenigen, die nicht mit dem eigenen Auto angereist waren, Zeit zum Aufbruch. Ein gelungener Ausflug mit einer durchwegs fröhlichen Teilnehmerschaft fand ihr Ende; danke nochmals an Katri und Markus Näf für die Idee und die Organisation! – Und wer weiss: Vielleicht kommen ja beim nächsten Ausflug noch etwas mehr Mitglieder mit – sie wären auf alle Fälle herzlich willkommen!

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